Auswahlverfahren

WER beurteilt die Einreichungen?

  • ProjektbegutachterInnen aus Österreich, Ungarn, Tschechien und der Slowakei treffen eine Vorauswahl aus allen eingereichten Projekten.
  • Die SozialMarie ExpertInnen-Jury entscheidet im Konsens basierend auf der Vorauswahl.

WAS sind die Beurteilungskriterien?

Die Bewertung der eingereichten Projekte erfolgt anhand der SozialMarie Kriterien für soziale Innovation:

  1. Innovation in der Projektidee – Neuheit
    • Beschäftigt sich das Projekt mit neuen sozialen Lösungsansätzen?
    • Beschäftigt sich das Projekt mit neuen sozialen Problemstellungen?
    • Beschäftigt sich das Projekt mit bisher wenig beachteten Zielgruppen?
  2. Innovation im Zugang zur Zielgruppe - Beteiligung
    • Welchen konkreten und nachhaltigen Nutzen hat das Projekt für die Zielgruppe?
    • Werden die Potentiale der Zielgruppe durch das Projekt gefördert?
    • Wie wird die Zielgruppe in das Projekt einbezogen?
    • Leistet das Projekt einen Beitrag zur gesellschaftlichen Wertschätzung der Zielgruppe?
  3. Innovation in der Umsetzung - Wirksamkeit
    • Ist die Umsetzung der Projektidee einfallsreich, schöpferisch, kreativ und mutig?
    • Welche Wirkungen können durch die soziale Innovation für wen beobachtet werden?
    • Reagiert das Projekt auf geänderte Anforderungen zum Beispiel bei der Zielgruppe, der Problemstellung, den Rahmenbedingungen?
    • Gibt es eine Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen / Kompetenzen / Berufsgruppen?
  4. Innovation in der Außenwirkung - Beispielwirkung
    • Wie ist das Projekt in lokale und regionale Umwelten integriert?
    • Pflegt das Projekt den Dialog / die Kooperation mit anderen Institutionen / Organisationen?
    • Werden andere Organisationen, Medien, FördergeberInnen, PolitikerInnen neugierig gemacht?
    • Werden neue Wege im Umgang mit der „Außenwelt“ gegangen?

Die ersten drei Kriterien haben doppelt so viel Gewicht wie das vierte Kriterium.

WIE läuft die Beurteilung der eingereichten Projekte ab?

  • Die Einreichunterlagen werden in Bezug auf die Teilnahmebedingungen gesichtet.
  • Gemeinsam mit der Jurykoordinatorin treffen ProjektbegutachterInnen (aus Österreich, Ungarn, Tschechien und der Slowakei) aus allen Einreichungen eine Vorauswahl für die SozialMarie ExpertInnen-Jury.
  • Jedes Jurymitglied kann darauffolgend zwei Projekte in die Vorauswahl aufnehmen, sowie eines streichen und ein anderes nachnominieren.
  • Das Ergebnis dieser ersten Phase sind maximal 39 nominierte Projekte.

Die SozialMarie-Nominierungen werden Anfang März veröffentlicht. Die Nominierung bei der SozialMarie wird von den EinreicherInnen bereits für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt.

  • Anschließend entscheidet sich die SozialMarie ExpertInnen-Jury während zweier Sitzungen für 15 Preisträgerprojekte.
  • Die sechs bis acht Projekte, die für die ersten drei Preise in Frage kommen, werden vor Ort besucht.
  • Zuletzt wählt die ExpertInnen-Jury die drei ersten und die 12 weiteren Preise aus.

Die Preisträgerprojekte werden jährlich am 1. Mai im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung in Wien bekanntgegeben.