bestimmtes Projekt?
1. Preis
Kinderhospiz Netz (Wien)
Verein Netz
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Einreichende Person: Sabine Reisinger Web-Adresse: http://www.kinderhospiz.at |
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Mit dieser Leistungskombination ist das Kinderhospiz Netz einzigartig im deutschsprachigen Raum! Zentral dabei: Die Krankheit wird nicht isoliert von ihrem sozialen Kontext betrachtet. Das Kinderhospiz-Team arbeitet bedürfnisorientiert, ohne Parallelstrukturen aufzubauen, sondern vernetzt und ergänzend, und zeigt gesundheitspolitischen Handlungsbedarf im Bereich der palliativen und Sterbebegleitung von Kindern und Jugendlichen auf. Selbst fast ausschließlich spendenfinanziert, will es durch seine, auch politische, Überzeugungsarbeit erreichen, dass Kinderpalliativangebote ins öffentliche Gesundheitssystem integriert werden. Wir möchten mit unserer Auszeichnung dabei behilflich sein!
2. Preis
Eltern.chat Fachgespräche von Eltern für Eltern (Vorarlberg)
Katholisches Bildungswerk Vorarlberg
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Einreichende Person: Mag.a Wilma Loitz Web-Adresse: http://www.elternbildung-vorarlberg.at |
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Weil das übliche vortragsorientierte Bildungsangebot an einem familienexternen Ort nicht funktionierte, wurde der „eltern.chat“ erfunden: er kommt leichtfüßig daher und ist doch klar strukturiert, er engagiert Moderatorinnen, die Diskussionen in ihrem privaten sozialen Netzwerk themenbezogen anleiten. Und er funktioniert auch gut bei Frauen mit nicht-österreichischen Wurzeln, deren Bildungsoffenheit wird mit diesem neuen Design aufgegriffen und in Wert gesetzt. Ein sich selbst steuerndes System, zentral eingerahmt, leicht ausbaufähig. Und ein Beitrag zur solidarisch lernenden Kommune – ein Achtel der Gemeinden in Vorarlberg sind bereits dabei! Auf dass sich der Virus ausbreite…
3. Preis
Junior City Farmer Schönbrunn (Wien)
City Farm Schönbrunn – Förderverein für Gartenbau und Gartenpädagogik
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Einreichende Person: DI Wolfgang Palme Web-Adresse: http://www.cityfarm.at |
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Brachliegendes Gelände wird zu einem kollektiv erlebbaren Gartenareal für Kinder und Jugendliche aus der Stadt umgestaltet, brachliegendes Potential kann so für ein soziales, für ein integratives Lernen genutzt werden. Und zwar nicht vordergründig, sondern ‚nebenher’. Im Vordergrund steht das Verstehen der Naturkreisläufe. Im Hintergrund läuft die soziale Aktivierung, Gestaltbarkeit wird erlebbar, Öffnung sich selbst und anderen gegenüber möglich. Weil es wächst Verschiedenes heran, in der Natur und im Sozialen… Ruhe und Bewegung, Freiheit und Stille, ein einfaches, ein vielfältiges Projekt. Hoffentlich kann die strukturelle Basis für eine möglichst große Verbreitung der Junior City Farmer geschaffen werden!
1000 Euro Preis
„Denk ich an Heimat“. Ein Straßenbuch. (Salzburg)
Straßenzeitung Apropos
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Einreichende Person: Mag. Michaela Gründler Web-Adresse: http://www.apropos.or.at |
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Kunstfertiges vom Rande der Gesellschaft, Wohnungslose schreiben über Heimat. Dieser Widerspruch erzeugt Aufmerksamkeit, damit wir Nicht-Wohnungslosen uns hinschau’n trauen. Die geänderte Rahmensetzung lenkt unseren Blick um, wir fokussieren anders. Und der Blick der AutorInnen auf sich selbst ändert sich auch, wird selbstbewusster. Vielleicht verändert das auch das gesellschaftliche Bewusstsein, zumindest von einigen. 2012 soll es ein weiteres Straßenbuch geben zum Thema ‚Wege’ – auch jene der nicht österreichischen StraßenzeitungsverkäuferInnen sollen darin vorgestellt werden. Die SozialMarie-Jury wünscht, dass es ein zumindest ebenso großer Erfolg wird!
1000 Euro Preis
out@school (Vorarlberg)
Go West – Verein für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgenderpersonen &
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Einreichende Person: Brigitte Stadelmann Web-Adresse: http://gowest.jimdo.com/out-school-schulworkshops/ |
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Es geht um das Anderssein, um Vorurteile gegenüber den gesellschaftlich Marginalisierten, um (Klischee)Bilder in einem homophoben Kontext. Mit dem Konzept der peer education gekoppelt mit der Beteiligung Erwachsener kann im besten Fall prophylaktisch der Isolierung und Diskriminierung gleichgeschlechtlich liebender Jugendliche gegengesteuert werden. Die out@school-Workshops wirken unmittelbar irritierend, in Richtung mehr Selbstverständlichkeit gegenüber verschiedenen Liebes- und Beziehungsvarianten, sie fördern das Auftreten gegen Homophobie, stärken betroffene Jugendliche. Eine mutige Initiative, die wir festigen möchten, auf dass sie landesweit institutionalisiert werde!
1000 Euro Preis
Integration Assistance Program (Wien)
crosslink & company
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Einreichende Person: Elfriede Kreuzer Web-Adresse: http://www.crosslink.co.at |
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Frauen, die selbst oder deren Eltern nach Österreich zuwanderten oder flüchten mussten, sind am österreichischen Arbeitsmarkt benachteiligt, gehören zu den sogenannten ‚working poor’ und sind für Lobbyingaktivitäten eher uninteressant. Umso mehr begrüßen wir die Arbeit des Integration Assistance Program, da sich diese Frauen schwer selbst aus ihrer sozialen Malaise ziehen können. Wir zeichnen sowohl die konkrete Arbeit aus als auch das Anliegen, die Unternehmen zu überzeugen, für diese Leistung zu zahlen. Möge dadurch der Blick für würdige(re) Arbeitsbedingungen der Frauen im Niedriglohnsektor geschärft werden!
1000 Euro Preis
Dorfservice (Kärnten)
Haushalts-, Familien- und Betriebsservice
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Einreichende Person: MMag. Alice Ebenberger Web-Adresse: www.dorfservice.at |
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Das Dorfservice springt ein, wenn Hilfe gebraucht wird, flexibel und unbürokratisch, ist soziale Drehscheibe, vernetzt die Gemeinden und ermöglicht Partizipation. Bedarfe der Gemeinden werden erfragt, konkrete Bedürfnisse gedeckt. Ein professionell gesteuerter Rahmen gibt den ehrenamtlich Helfenden Schutz, den Hilfesuchenden Sicherheit und der Region Raum für soziale Entwicklung. Diese Mischung ist ein hoffentlich wirksames Mittel gegen Abwanderung. Wenn sich die öffentliche Hand eindeutig finanziell festlegen würde, wäre die geographische Erweiterung leichter. Vielleicht kann die SozialMarie 2012 dabei helfen.
1000 Euro Preis
"Moj jezik vrijedi“ – „Meine Sprache zählt" (Burgenland)
SeneCura Sozialzentrum Nikitsch PflegeheimbetriebsgmbH
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Einreichende Person: Helga Gregorits Web-Adresse: http://www.senecura.at |
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Dass die persönliche Geschichte im Alter wichtiger wird und dass dabei kulturelle und sprachliche Besonderheiten eine zentrale Rolle spielen, wird im Pflegeheim in Nikitsch im Pflegealltag berücksichtigt – durch eigentlich einfache, aber wirksame Maßnahmen, die den Aufenthalt für die Pflegebedürftigen würdiger gestaltet. Insbesondere für jene zahlreichen BewohnerInnen, die an Demenz leiden, da sich deren sprachliche Erinnerung mit dem Kroatischen offensichtlich leichter tut. Mit der Auszeichnung wollen wir diese gelebte Zweisprachigkeit im Pflegezentrum in Nikitsch auch als Beispiel für andere zweisprachige Regionen in Österreich hervorheben.
1000 Euro Preis
Children of imprisoned parents (Tschechien)
Czech Helsinki Committee
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Einreichende Person: Markéta Kovaříková Web-Adresse: http://www.helcom.cz |
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Wenn von beiden Teilen gewollt ist die Aufrechterhaltung der Beziehung zwischen Elternteil und Kind(ern) gut für die psychische und soziale Gesundheit der Kinder und wichtig für die Reintegration der Gefangenen. Es gilt, nicht nur die Besuche und Kontakte zu ermöglichen, sondern auch die Gefängnisleitungen zu überzeugen, solche Kontakte zu erleichtern, und die Gesellschaft, dass solche Kontakte sinnvoll sind. Konkret helfen im Einzelfall, ändern des vorurteilsbehafteten gesellschaftlichen Mainstreams und die staatlichen Bewusstheit darüber erhöhen, dass Kinder ein Recht auf Kontakt mit ihrem gefangenen Elternteil haben. Eine komplexe Aufgabe, die wir gerne auszeichnen!
1000 Euro Preis
Partizipatives Budget für die Slowakei (Participatívny rozpočet pre Slovensko - PR pre SR) (Slowakei)
Utopia
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Einreichende Person: Peter Nedoroščík Web-Adresse: http://www.utopia.sk |
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Die Verteilung der öffentlichen Mittel ist ein zentrales wirtschaftspolitisches Steuerungsinstrument mit dem die Ressourcenverteilung und damit Machtverhältnisse bestimmt werden. Die Beteiligung der Bevölkerung an der Gestaltung des Haushalts erhöht die Transparenz in der öffentlichen Verwaltung und zielt auf eine sozial gerechte und bedarfsorientierte Gestaltung des öffentlichen Haushalts ab. Die Aushandlung der Verteilung auf einer konsensorientierten Basis stärkt außerdem das demokratiepolitische Verständnis und das zivilgesellschaftliche Engagement. Aus diesen Gründen wünschen wir der slowakischen Initiative viel Erfolg und möchten dies mit der SozialMarie unterstreichen.




