In ganz Kroatien werden große Mengen an roher Schafwolle entsorgt, was zu einer erheblichen Umweltverschmutzung von Boden, Wasser und Luft führt und eine wirtschaftliche Belastung für die Landwirte darstellt. Allein in Lika werden jährlich 200 bis 300 Tonnen entsorgt, landesweit sind es 1.300 Tonnen. Die übermäßige Abhängigkeit der Landwirtschaft von chemischen Düngemitteln verschärft das Problem, schädigt die Ökosysteme und gefährdet die menschliche Gesundheit.Ein innovatives, patentiertes Verfahren wandelt ausrangierte Schafwolle in umweltfreundliche Düngemittel und Schädlingsbekämpfungsmittel um. Da Wolle zu 50 % ihres Gewichts aus Kohlenstoff besteht, wird durch das Einbringen des Düngers CO₂ als Nährstoff im Boden gebunden, anstatt es in die Atmosphäre freizusetzen. Dieser Ansatz verringert die Umweltbelastung, ersetzt chemische Mittel durch natürliche Alternativen und verbessert die Bodengesundheit, wodurch eine gesündere Lebensmittelproduktion im Einklang mit den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft gefördert wird.
Eko Lika GREENNovation
Projektträger: EKOLIKA GREENOVATION d.o.o. (Dragica Jerkov)
Verantwortliche*r: Dragica Jerkov
2026
Nominiert
HR
Kommerzielles Unternehmen
Umwelt
Lokale Entwicklung
Ein innovatives, patentiertes Verfahren wandelt ausrangierte Schafwolle in umweltfreundliche Düngemittel und Schädlingsbekämpfungsmittel um. Da Wolle zu 50 % ihres Gewichts aus Kohlenstoff besteht, wird durch das Einbringen des Düngers CO₂ als Nährstoff im Boden gebunden, anstatt es in die Atmosphäre freizusetzen. Dieser Ansatz verringert die Umweltbelastung, ersetzt chemische Mittel durch natürliche Alternativen und verbessert die Bodengesundheit, wodurch eine gesündere Lebensmittelproduktion im Einklang mit den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft gefördert wird.
Der Projektleiter ist für den Betrieb, das Berichtswesen und die Kommunikation zuständig, während der Firmeninhaber die strategische Leitung übernimmt und die Vermarktung vorantreibt. Ein Accelerator bietet Unternehmensberatung und Innovationsunterstützung. Lokale Gemeinschaften beteiligen sich an der Wollsammlung und an Bildungsprogrammen. Die Wissenschaft arbeitet an der Technologieentwicklung mit, während regionale und internationale Partner die Vernetzung und die breitere Einführung nachhaltiger Praktiken fördern.
Wollabfälle werden von einer Umweltbelastung in eine wertvolle Ressource für die Gemeinschaft verwandelt. Die Verschmutzung von Boden, Wasser und Luft wird deutlich verringert, Landwirte erschließen neue Einnahmequellen, es entstehen grüne Arbeitsplätze und die Vitalität des ländlichen Raums wird gestärkt. Die Auswirkungen werden sowohl quantitativ – anhand der verarbeiteten Wollmenge, der Verbreitung von Ökoprodukten und des wirtschaftlichen Nutzens für die Landwirte – als auch qualitativ – anhand der Verbesserung der Umwelt, des Bewusstseinsniveaus und des Wohlbefindens der Gemeinschaft – gemessen.
Dieser technologische Prozess lässt sich überall dort anwenden, wo in der Schafzucht Wollabfälle anfallen. Das Geschäftsmodell, Abfallströme in nachhaltige landwirtschaftliche Produkte umzuwandeln, lässt sich auf ähnliche Ressourcenprobleme in anderen Regionen übertragen. Der Bildungsrahmen zur Förderung nachhaltiger Praktiken kann überall angepasst werden, und der Ansatz der Kreislaufwirtschaft lässt sich über Wolle hinaus auf andere organische Abfallströme ausweiten, wodurch umweltfreundliches Unternehmertum weltweit gefördert wird.