Ausschreibung 2021

Betreiben Sie ein Projekt, das aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aufgreift und innovative Lösungen anwendet?

SozialMarie – Prize for Social Innovation wird zum 17. Mal ausgeschrieben: Wir suchen erprobte, umgesetzte und wirksame soziale Innovationen in allen Bereichen in Mittelosteuropa.

Die besten 15 sozialen Innovationen werden am 1. Mai 2021 in Wien mit der SozialMarie ausgezeichnet. Die ersten drei Hauptpreise sind mit 15.000 €, 10.000 € und 5.000 € dotiert, weitere zwölf Preise sind mit jeweils 2.000 €.

Zeitplan

Start Ausschreibung

10.11.
2020

Ende Ausschreibung

19.01.
2021

Nominierungen

25.02.
2021

Start Publikumsvoting

04.
2021

Ende Publikumsvoting

04.
2021

Preisverleihung

01.05.
2021

Start Ausschreibung

11.
2021

Wer kann einreichen?

 
Map of the countries from which projects can be submitted

Einreichberechtigt sind Projekte von Privatpersonen, kommerziellen Unternehmen, der Sozialwirtschaft (zivilgesellschaftliche Initiativen, NGOs, NPOs, Vereine) und der öffentlichen Verwaltung.

Eingeladen sind Projekte, die in Österreich, Ungarn, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Kroatien umgesetzt werden.

Projekte aus Slowenien sind teilnahmeberechtigt, wenn ihre Umsetzung in einem Umkreis von 300 km Luftlinie von Wien liegt.

Was kann eingereicht werden?

 

SozialMarie ist ein Preis für erfolgreich umgesetzte sozial innovative Projekte. Eingereichte Projekte sind ausreichend umgesetzt und laufen zum Zeitpunkt der Einreichung noch. Abgeschlossene Projekte und Projektideen sind nicht teilnahmeberechtigt.

Der innovative Charakter der Projekte erfüllt unsere Kriterien für Soziale Innovation.

Projekteinreichungen müssen den Teilnahmebedingungen entsprechen.

Wie kann man einreichen?

 

Reichen Sie ein Projekt mit dem Einreichungsformular ein.

Die Projekteingabe wird in zwei Sprachen ausgefüllt: in der Landessprache des Einreichungsgebiets und in Englisch. Ausnahme: Projekte in Slowenien, Deutschland und Polen reichen nur in englischer Sprache ein.

Projekte können bis zum 19. Januar 2021, 23.55 Uhr, eingereicht werden. Eine erfolgreiche Projekteinreichung wird per E-Mail bestätigt.

Besuchen Sie unsere FAQ für ausführlichere Informationen.

Kriterien für Soziale Innovation

Neuheit

Innovation in der Projektidee – Neuheit​: in der Sache oder am Ort

Beschäftigt sich das Projekt mit neuen gesellschaftlichen Herausforderungen?

Verwendet das Projekt neue soziale Lösungsansätze?

Befasst sich das Projekt mit bisher wenig beachteten Zielgruppen oder Themen?

Engagiert sich der Projektträger (die Organisation, das Unternehmen, die öffentliche Stelle, die Privatperson) neu im Arbeitsfeld soziale Innovation?

Beteiligung

Innovation im Zugang zur Zielgruppe – Beteiligung: passiv, aktiv oder eigenständig

Wie wird die Zielgruppe in das Projekt einbezogen, oder haben Betroffene selbst das Projekt entwickelt?

Welchen konkreten und nachhaltigen Nutzen hat das Projekt für die Zielgruppe?

Werden die Potentiale der Zielgruppe durch das Projekt gefördert?

Leistet das Projekt einen Beitrag zur gesellschaftlichen Wertschätzung der Zielgruppe?

Wirkung

Innovation in der Umsetzung – Wirkung: quantitativ, qualitativ

Ist die Umsetzung der Projektidee einfallsreich, schöpferisch, kreativ und mutig?

Wie wirksam ist die soziale Innovation, welche Ergebnisse und Wirkungen können für wen beobachtet werden?

Reagiert das Projekt auf sich verändernde Anforderungen zum Beispiel bei der Zielgruppe, der Problemstellung, den Rahmenbedingungen?

Gibt es eine Zusammenarbeit verschiedener (Berufs-)Gruppen mit diversen Kompetenzen oder wissenschaftlicher Expertise?

Beispielwirkung

Innovation in der Außenwirkung – Beispielswirkung: direkt oder indirekt

Ist das Projekt mit anderen Organisationen, Unternehmen, Institutionen vernetzt?

Wie ist das Projekt in lokale und regionale Umwelten integriert?

Werden andere Organisationen, Unternehmen, Fördergeber*innen, Unterstützer*innen, Medien und Politik neugierig gemacht?

Kann die erprobte Lösung in andere Kontexte übertragen werden?

Evaluierung

Überprüfung

Die Einreichunterlagen werden in Hinblick auf die Teilnahmebedingungen geprüft.

Evaluierung

Jeweils zwei Projektevaluator*innen aus Österreich, Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Kroatien treffen aus den Einreichungen der jeweiligen Länder eine Vorauswahl für die Expert*innen-Jury. Jedes Jurymitglied kann dann ein Projekt zusätzlich in die Vorauswahl aufnehmen.

Entscheidung der Jury

Basierend auf dieser Vorauswahl entscheidet die Jury in drei Schritten:

1. Festlegung der maximal 35 Nominierungen

2. Bestimmung der 15 Preisträgerprojekte

3. Auswahl der drei Hauptpreise

Bei Bedarf finden Projektbesuche statt.